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Unser Wasser Hamburg | Alles über die Wasserversorgung in Hamburg Unser Wasser Hamburg Alles über die Wasserversorgung in Hamburg Alles über die Wasserversorgung in Hamburg Blog Informationen Fusion von HWW und HSE TUHH Vorlesungen Kontakt Impressum & Datenschutz Unser Wasser Hamburg Aktuelle Hamburg News und Infos Verifizierte Dienste Vollst?ndiges Profil anzeigen → Themen Allgemein (3) Fusion HWW und HSE (3) News (1) Privatisierung (4) Archive August 2015 (1) April 2015 (1) August 2010 (1) M?rz 2008 (1) August 2006 (1) September 2005 (2) September 2004 (1) M?rz 2003 (1) Februar 2003 (1) Unser Wasser Hamburg Informations Blog hamburg.de – Offizielles Stadtportal für die Hansestadt Hamburg Alle Hamburg #News findet ihr hier http://www.hamburg.de Alle Informationen über Hamburg übersichtlich und schnell gefunden. Hamburg von A bis Z für Hamburger Einwohner, Touristen und Unternehmen. Wie Wasser die Menschen zu Sex und Fortpflanzung verführt Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück. Thales von Milet, griechischer Philosoph In diesem Zitat steckt mehr Wahrheit, als es den Anschein erweckt. Es mag physikalisch nicht korrekt sein, doch auf einer philosophischen Ebene dafür um so mehr, denn Wasser ist die Essenz des Lebens, es ist der Rohstoff des Lebens, ohne Wasser kein Leben. Bevor es Leben auf dem Land gab, da gab es Leben in den Ozeanen… im Wasser. Wir Menschen sind sozusagen buchst?blich aus dem Wasser entstanden und, dass Wasser Ursprung des Lebens ist scheint gar nicht mehr so weit hergeholt. Vielleicht ist dies nicht zuletzt der Grund, weshalb auch heute noch so viele Menschen das Meer lieben und die beliebtesten Ziele der frisch Verliebten die Sandstr?nde und Küsten an den magisch romantischen blauen Gew?ssern sind. Schlie?lich ist Liebe oft der erste Schritt zu neuem Leben und bringt uns daher bewusst zu unserem Ursprung zurück… Doch bevor wir weiter philosophieren, widmen wir uns doch erst einmal den Fakten. Ohne Wasser gibt es kein Leben Ein jeder lebendiger Organismus ben?tigt Wasser, um zu überleben. Nicht blo? die Mineralien in dem Wasser, sondern die Flüssigkeit an sich. Der Grund dafür ist einfach, jeder Organismus ben?tigt nicht nur Wasser, sondern er besteht auch teils aus Wasser. Erblicken wir als Babys das Licht der Welt, besteht unser K?rper oder besser gesagt unser K?rpergewicht gut und gerne zu 80 % aus Wasser. Im Laufe der Jahre sinkt dieser Anteil allerdings und liegt im hohen Altern um die 80 Jahre lediglich noch bei ungef?hr 50 %. Sp?testens jetzt sollte deutlich sein, dass es buchst?blich ohne Wasser kein Leben gibt. Doch wozu genau ben?tigen wir eigentlich das Wasser? Eine Vielzahl der k?rpereigenen Prozesse ist auf die Versorgung mit ausreichend Wasser angewiesen. Unser Blut beispielsweise besteht zu mehr als 50 % aus Wasser. Ein anderes Beispiel ist der menschliche Stoffwechsel, welcher nur mir der entsprechenden Versorgung an Wasser funktioniert. Ein praktischer Tipp, der auf diesem Wissen basiert, ist, jeden Morgen nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Im Gro?en und Ganzen verbraucht der menschliche K?rper rund 2-3 Liter Wasser jeden Tag. Die gut gemeinten Ratschl?ge, jeden Tag seine drei Liter Wasser zu trinken, haben also durchaus Hand und Fu?, denn steht dem K?rper nicht genug Wasser zur Verfügung, dann kann er auch nicht auf voller Leistung arbeiten. Zum Glück signalisiert uns der K?rper durch ein Durstgefühl, dass er neues Wasser ben?tigt. Dieses Gefühl sollte dementsprechend auch bedient werden, denn bereits bei einem Flüssigkeitsverlust von 2 % vermindern sich geistige und k?rperliche Leistungsf?higkeit. Im Extremfall k?nnen wir einige wenige Tage ohne Wasser überleben, doch dies sollte besser nicht auf die Probe gestellt werden. Quelle: www.wissen.de/wasser-elixier-des-lebens Wasser – Ursprung des Lebens Die Relevanz des Wassers auf unserem Planeten ist eindeutig. Nicht nur, dass die Organismen teils aus Wasser bestehen, sondern auch die simple Tatsache, dass etwas 70 % der Erdoberfl?che mit Wasser bedeckt ist. Dieses Wasser ist ist zu über 99 % kein Trinkwasser, doch es ist sehr wohl Voraussetzung und Ursprung des Regens, welcher wiederum unter natürlichen Bedingungen als Trinkwasser vom Himmel f?llt. Wasser verdampft in die Atmosph?re und regnet wieder hinab auf die Erde. Dieser Kreislauf wiederholt sich (hoffentlich) unendlich. Egal wohin wir blicken und mit welchem Aspekt des Lebens wir uns besch?ftigen, das Wasser begegnet uns jedes mal aufs Neue. Die 5 Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Leere Die Elemente dienen als Theorie zur Naturbeschreibung und zum Ergründen des Seins, mit Hilfe ihrer werden Prozesse und Abl?ufe von Leben und Natur untersucht. Es gibt verschiedene Lehren der Elemente, von denen die meisten aus diesen drei hervorgehen: Fünf-Element-Lehre der chinesischen Philosophie Feuer Wasser Erde Metall Holz → mehr dazu lesen Fünf-Element-Lehre des Buddhismus Feuer Wasser Erde Luft Leere Vier-Element-Lehre der antiken griechischen Philosophie Feuer Wasser Erde Luft → mehr dazu lesen Auf die genaueren Bedeutung m?chte ich hier nicht eingehen, sondern lediglich auf die drei Gemeinsamkeiten verweisen: Feuer, Wasser und Erde. Nicht ohne Grund gibt es diese Gemeinsamkeiten, denn im Laufe der Jahrhunderte gab es einige Philosophen, die eines dieser drei Elemente als den Ursprung von Allem sahen. Vielleicht findet sich die Wahrheit in der Kombination dieser Elemente… vielleicht aber auch nicht. Fakt ist, dass Wasser unersetzlich ist und unser Planet in der heutigen Form, sowie jeder Organismus auf unserem Planeten auf das Wasser angewiesen ist. Doch bevor wir das Thema abschlie?en gibt es noch einen letzten Gedanken dazu. Das heranwachsen neuen Lebens… im (Frucht)Wasser Jeder Mensch entsteht im Wasser. Klar, es ist nicht das Wasser, welches wir in den Ozeanen finden oder als Getr?nk zu uns nehmen, sondern eine n?hrstoffreiche, w?ssrige K?rperflüssigkeit mit dem Namen Fruchtwasser (Amnionflüssigkeit). Das ungeborene Baby kann sich in dieser Flüssigkeit schwerelos bewegen, wird von ihr als eine Art Sto?puffer vor Erschütterungen geschützt und gew?rmt. Zurück zu unserem philosophischen Exkurs vom Beginn dieses Artikels. Man kann sagen, dass neues Leben mit der Zuneigung und Liebe zweier Menschen beginnt. Selbstverst?ndlich ist keines von beidem eine Voraussetzung, doch für den Zweck dieses Gedankenganges sind Liebe und Zuneigung das, was uns dazu verleitet k?rperliche Erregung gegenüber einer anderen Person zu spüren. Es ist die Lust nach Sex oder evolution?r betrachtet die Lust nach Fortpflanzung. Heutzutage mag der Spa? am Sex im Vordergrund stehen und nur 1 oder 2 mal im Leben beginnt eine Phase, in welcher das Ziel die unmittelbare Fortpflanzung ist. In dieser magischen, aber unter Umst?nden auch frustrierenden Phase haben normalerweise versaute Tipps für besseren Sex auf einmal keine lustvollen Inhalte mehr, sondern bestehen aus praktischen Anwendungen, um die Chancen einer Schwangerschaft zu steigern. Zugegeben, Wasser wird sich bei den Sex Tipps für die schwangerschaftsbereiten Paare wohl nicht wiederfinden, denn Spermien sterben im Wasser mehr oder weniger direkt… nicht gerade der Ursprung des Lebens. Auf der anderen Seite sollten die Spermien ja auch innerhalb der Frau und nicht au?erhalb der Frau landen. Interessanter Fakt: Die Frau zum Orgasmus bringen erh?ht die Chancen einer Schwangerschaft. Neben den physischen Tricks gibt es auch noch die psychischen Hilfen und da stehen Romantik und Liebe ganz oben. Diese Aussage basiert im übrigen auf wissenschaftlich erwiesenen Grundlagen. Eine Frau zum Orgasmus bringen kann die Chancen einer Schwangerschaft n?mlich erh?hen und der Weg zu diesem weiblichen H?hepunkt ist mehr psychisch (Liebe, Romantik, Gefühle) als physisch (K?rperliche Erregung). Zurück zum Wasser, denn darum geht es hier eigentlich. Wie bereits angesprochen zieht es besonders Liebespaare immer wieder ans Meer und auch im Allgemeinen verbinden viele Menschen etwas einzigartiges mit dem Meer. Neben romantischen Sonnenunterg?ngen und dem sanften Pl?tschern der Wellen, fordern uns warme Str?nde mit viel nackter Haut ja auch f?rmlich zur Fortpflanzung auf… zumindest das kann nun wirklich niemand abstreiten. Teilen mit... Klick, um über Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Zum Teilen auf Google+ anklicken (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Tumblr zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Gef?llt mir: Gef?llt mir Lade … Woher kommt Hamburgs Trinkwasser (damals und heute) Früher wurde das Abwasser direkt in die Elbe geleitet. Die Stra?en bestanden aus Kopfsteinpflaster, das Wasser rann über eine Rinne in der Stra?enmitte in den n?chsten Fleet. Hier ging es um Regen- und auch um Abwasser. Nach und nach wurde an einem Sielsystem gearbeitet, hier sei der Name Lindley erw?hnt, der ma?geblich an der Entwicklung dieses Projektes beteiligt war. Bei diesem Sielsystem wurden Flutklappen vor dem übergang in die Elbe eingebaut, die Sorge trugen, dass das Abwasser der Elbe nicht auf das Wasserwerk drückte. Es wurde über eine zentrale Wasserversorgung nachgedacht und auch über eine zentrale Abwasserversorgung. Es wurden Haupt- und Nebensiele gebaut, das Abwasser sollte zurück in die Elbe geleitet werden. Der Bau einer Anlage wird in Rothenburgsort geplant. Das Trinkwasser wird aus diesem Wasserturm in Rothenburgsort gef?rdert. Die Qualit?t ist schlecht, so brechen regelm??ig Cholera-Epidemien in Hamburg aus. Man war auf der Suche nach Grundwasser. Anfang des 1900 Jahrhunderts reinigte das Grundwasser in Billbrook Weitere folgten. Die Stadt Hamburg holte das Grundwasser aus verschiedenen Gebieten, so auch aus dem Gro?ensee. Um 1900 begann man in Hamburg Altona mit dem Sielbau. Das Wasserwerk Baursberg wird in Betrieb genommen. Hier entstehen Speicherbeh?lter, das Wasser wird gereinigt, Seit Ende 1960 wurde das Grundwasser für die Trinkwasserversorgung verwendet. Die Entnahme des Trinkwassers aus den umliegenden Flüssen machte krank. Die Grundwasserversorgung wird durch die F?rderung von Grundwasser aus der Erde eingeleitet. Die oberen Schichten unserer Erde bestehen aus Sand und Kies. Darunter liegen Braunkohlensande, die sind für die Grundwassergewinnung als Leiter sehr ergiebig sind. Trennkanalisation hei?t, dass das Regenwasser in B?che oder Flüsse geleitet wurde, für Schmutzwasser standen Kl?rwerke zur Verfügung. Heute beinhalten die Hamburger Wasserwerke zum Einen die Trinkwasserversorgung und zum Anderen die Abwasserbeseitigung, der Hamburger Stadtentw?sserung. Die abnehmende Qualit?t des Elbwassers führte zur Suche nach Alternativen und der Entwicklung von Verfahren, aus Grundwasser gutes Trinkwasser aufzubereiten. 1905 nahm das Grundwasserwerk Billbrook die Arbeit auf, 1928 das Grundwasserwerk Curslack. Die schrittweise Umstellung der Trinkwasserversorgung von Elbwasser auf Grundwasser dauerte bis 1964. Seitdem wird in Hamburg das Trinkwasser nur aus Grundwasser aufbereitet. Hamburgs Wasserwerke und seine Qualit?t Nordheide, Baursberg, Bergedorf, Billbrook, Bostelbek, Curslack, Glinde, Gro?ensee, Gro?hansdorf, Haseldorfer Marsch, Langenhorn, Lohbrügge, Neugraben, Nordheide, Schnelsen, Stellingen, Süderelbmarsch, Waldd?rfer und Rothenburgsort. Von diesen Wasserwerken aus werden die privaten Haushalte im selbigen Umfeld versorgt. Hier gibt es keine strikte Trennung von Stra?enzügen. Der Verbrauch von Wassere schwankt sehr, in den Wohngebieten ist ein hoher Bedarf morgens und abends zu messen, w?hrend in den Gebieten mit Gewerbe tagsüber der Verbrauch ansteigt. Nachts ist der Verbrauch hier gleich Null, so dass kleinere Wasserwerke abgeschaltet werden k?nnen. Die Qualit?t des Trinkwassers ist bei allen Wasserwerken sehr ?hnlich, es gibt keine Qualit?tsunterschiede. Der Standard ist sehr hoch, hier hei?t es, dass das Trinkwasser t?glich getrunken werden kann auch für Babys und Kleinkinder ist es zum Verzehr geeignet. Diese Art der Wasserqualit?t gibt es es seit Ende des 19. Jahrhunderts, da man erkannt hatte, dass das gewonnene und aufgearbeitete Trinkwasser aus den umliegenden Flüssen auf Dauer krank machte, da sich zu viele Keime und Bakterien dort befanden. Seither wird das Wasser aus dem Grundwasser gewonnen und wie oben beschrieben, wird regelm??ig durch Prüfungen auf die Qualit?t geachtet. Wie wird das Trinkwasser heute gewonnen? 17 Wasserwerke sind z.Z. in Hamburg in Betrieb. Die Haushalte werden über Rohrleitungen versorgt. über 5.000 km Rohre liegen unter der Erde und verteilen das Trinkwasser. Die Wasserwerke bereiten das Wasser aus dem Grundwasser auf. Bei der F?rderung des Wassers muss bedacht werden, dass das Grundwasser einen Weg durch die verschiedenen Erdschichten zurück legt. Diese Erdschichten bestehen aus Mineralien, Sand und Kies mal mehr, mal st?rker belastet. Von daher muss das Wasser gefiltert werden, bevor es in die Rohre gespeist wird. Sch?dliche, bzw. ein zu hoher Gehalt an Mineralstoffen muss dem Wasser entzogen werden. Hier geht es in der Hauptsache um Eisen und Mangan und auch um Kohlens?ure. Die Qualit?t des Wassers wird vom Verbraucherschutz t?glich überwacht und getestet. Es ist m?glich hier den Mineraliengehalt des Trinkwassers in Hamburg t?glich neu zu bestimmen. Teilen mit... 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Diese Zusammenführung überrascht nicht, denn bereits im Frühjahr 2004 hatten HSE und HWW mit Zustimmung der Aufsichtsbeh?rde eine von beiden Unternehmen gebildete Arbeitsgruppe eingesetzt, um die m?glichen wirtschaftlichen Vorteile einer Fusion zu untersuchen. Darüber hinaus wurden Anwaltsfirmen beauftragt, die rechtlichen Voraussetzungen eines Firmenzusammenschlusses zu prüfen. Die HSE ist eine Anstalt ?ffentlichen Rechts, die von den Bürgern zu zahlenden Entgelte sind Gebühren und als solche steuerfrei. Die HWW sind dagegen eine GmbH und auf das Wassergeld wird der erm??igte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent erhoben. Die HSE hat darüber hinaus in einem sogenannten Cross Border Leasing Verfahren ihre eigenen Kl?ranlagen geleast, was rechtlich umstrittene Besitzverh?ltnisse zur Folge hat. Eine Zeit lang hie? es, dem Unternehmenszusammenschluss stehe die unterschiedliche steuerliche Behandlung im Wege. Dies ist jedoch faktisch bei einer Vielzahl von in der Regel st?dtischen Wasser- und Abwasserbetrieben bisher kein Problem gewesen. Das Argument wird normalerweise von privaten Abwasserfirmen, die der vollen Mehrwertsteuerpflicht unterliegen, im Interesse einer steuerlichen Gleichstellung im angeblichen Wettbewerb mit ?ffentlichen Betrieben bemüht. Warum aber wird es demn?chst zum ?Gleichordnungskonzern“ mit zwei Unternehmen kommen, die bislang bis auf die gemeinsame Rechnungsstellung v?llig selbst?ndig und mit Erfolg t?tig waren? Die von Senator Freytag sowie von HSE-Gesch?ftsführer Funke und HWW-Gesch?ftsführer Dr. Beckereit genannten Gründe bedürfen einer n?heren Betrachtung. Unser Wasser Hamburg h?lt sie für oberfl?chlich und zum Teil unrichtig, insgesamt für kaum aussagekr?ftig. Damit stellt sich die Frage, wie ernsthaft politische Argumente beim Umgang mit ?ffentlichem Eigentum sind. Die Bürger als gemeinschaftliche Eigentümer haben einen demokratischen Anspruch auf ?ffentliche Rechenschaft und verantwortliches Handeln. ? Weiterlesen Teilen mit... Klick, um über Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Zum Teilen auf Google+ anklicken (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Tumblr zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Gef?llt mir: Gef?llt mir Lade … Ringvorlesung – Wasserversorgung vor neuen Herausforderungen Teilen mit... 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Dies geschah trotz des Anfang September 2004 von Unser-Wasser-Hamburg (UWH) erfolgreich abgeschlossenen Volksbegehrens gegen jedwede Form der Privatisierung der HWW. Dem Volksbegehren trug die Hamburger Bürgerschaft mit einem im November 2004 einstimmig gefassten, mit dem Begehrenstext fast wortgleichen Beschluss Rechnung. Er enthielt zugleich die Aufforderung an den Senat, ein dem Beschluss entsprechendes Gesetz zu erarbeiten. Im April 2005 legte der Senat einen Gesetzentwurf vor, der die geforderte uneingeschr?nkte Verfügung der st?dtischen Eignerin über die ?ffentliche Wasserversorgung nicht umfasste. Unser Wasser Hamburg hat diesen Sachverhalt als Verf?lschung des Volkswillens kritisiert und auf eine parlamentarische Korrektur des Gesetzentwurfs gedr?ngt. Am 22. November 2005 fand eine Sachverst?ndigenanh?rung im Umweltausschuss der Bürgerschaft zur strittigen gesetzlichen Umsetzung statt, die die Kritik von UWH best?tigt hat. In der CDU wird weiter gedacht Die CDU, an ihrer Spitze Finanzsenator Peiner, hat zwischenzeitlich mehrfach den Verkauf der HEW, demn?chst auch sprachlich Vattenfall Europe, als Fehler bezeichnet. Auf einem ?Privatisierungskongress“ der Arbeitsgemeinschaft selbst?ndiger Unternehmer (ASU) Anfang November 2005 sprach sich Peiner gleichwohl für eine ?Verkaufspolitik mit Bedacht“ aus (taz Hamburg vom 3.11.05, Seite 22). Dabei sei die reine Kassennot ein schlechter Ratgeber. Zugleich erkl?rte Peiner den Gedanken einer ?Daseinsvorsorge“ durch staatliche Einrichtungen für überholt. Lediglich hoheitliche Aufgaben wie die Diplomatie, den Zoll, die Finanzverwaltung und die Justiz müsse der Staat in der Hand behalten. Dies ist eine unmissverst?ndliche Absage an den im deutschen Kommunalrecht stark verankerten Grundsatz, dass der Staat seine Kernaufgaben im Bereich der Infrastruktur, der Versorgungsgrundleistungen sowie im Sozial- und Kulturbereich wesentlich auch aus eigener wirtschaftlicher T?tigkeit finanzieren soll. Damit ist eine auf Dauer angelegte ?ffentliche Lenkungs- und Gestaltungsaufgabe verbunden. Peiners Aussage, der Staat wolle bei der Infrastruktur – Hochbahn, Flughafen, Hafen – und bei den Unternehmen mit standortsichernder Funktion weiterhin das Sagen haben, ist nicht als Ablehnung von Privatisierungen zu verstehen. Vor kurzem wurde aus CDU-Kreisen der Gedanke eines 49,9-prozentigen Verkaufs der Hafen- und Lagerhaus AG ins Spiel gebracht. (Bei der Bekanntmachung des gewünschten ?strategischen Engagements“ der Deutschen Bahn war dann von einer Beteiligung zwischen 25 und 75 Prozent die Rede.) Die Flughafen Hamburg GmbH ist bereits zu 49 Prozent privatisiert, ein weiterer Teilverkauf stand bereits zur Debatte. Angstfaktor Wasserprivatisierung? Die Peinerschen überlegungen laufen also auf alles andere hinaus, als die Wasserversorgung, die ein Kernbestand der Daseinsvorsorge ist, grunds?tzlich von der Privatisierung auszunehmen. Deshalb wagte sich die CDU –Bürgerschaftsabgeordnete Barbara Ahrons auf der genannten Veranstaltung auch mit der Bemerkung vor, die Stadt k?nne ruhig einzelne Betriebsteile der HWW verkaufen. Welchen Reim soll sich nun die ?ffentlichkeit auf die fast im gleichen Atemzug gefallene ?u?erung machen, ein Verkauf der HWW sei ?vom Tisch“? Jedenfalls, so Frau Ahrons etwas deutlicher, sei im Moment ?nichts drin“. Und weiter: ?Es ist einfach die Angst vor der Privatisierung, die in den Menschen steckt“. Versuchen wir es im Klartext: Eigentlich passt eine Teilprivatisierung der HWW, genauer eine materielle Privatisierung als Teilverkauf, der CDU durchaus ins Konzept. Denn die CDU als solche hat nicht nur keine ?Angst“ vor der Privatisierung, die sie für zeitgem?? h?lt, sie kann in Verk?ufen sogar eine St?rkung ?der“ Wirtschaft sehen. Als Hindernis für eine Teilprivatisierung der HWW erscheint ihr also nur eine den Menschen unterstellte irrationale Angst vor Privatisierungen, die in einer nicht n?her beschriebenen Weise mit den Vorstellungen der CDU in Verbindung stehen muss. Zwar ist die CDU bisher nicht dadurch aufgefallen, dass sie den Bürgerwillen, sei es bei dem durch Volksentscheid ge?nderten Wahlrecht oder bei der überw?ltigenden Ablehnung des Verkaufs des Landesbetriebs Krankenh?user, zu respektieren gewillt ist. Andererseits m?chte sie den selbst in einigen CDU- und Wirtschaftskreisen unpopul?ren Verkauf der HWW derzeit nicht in Angriff nehmen. Dabei spielen die ?wunderbaren Gewinne“ der HWW, so der Erste Bürgermeister von Beust, zweifellos eine Rolle, die vom neuen HWW-Gesch?ftsführer weiter gesteigert werden sollen. Dennoch soll der für private Investoren appetitliche Brocken durch Zusammenführung mit der ebenfalls ertragsstarken HSE zun?chst noch attraktiver gemacht werden. Das Vorhaben wurde bei der offiziellen Verkündigung des zum Jahreswechsel zu schaffenden Gleichordnungskonzerns mit der üblichen, eher vernebelnden Rhetorik von Effizienzsteigerung und Standortst?rkung umhüllt. Da derzeit ein Teilverkauf des gesamten Unternehmens HWW nicht opportun ist und durch den neuen Gleichordnungskonzern bereits formal schwieriger würde, wird der Gedanke eines Verkaufs von Teilen der HWW bewegt. Dies würde dann nicht als Angriff auf die ?ffentliche Wasserversorgung insgesamt, sondern als irgendein betriebswirtschaftliches Spiel geringer Reichweite erscheinen. Damit würde dann die unterstellte irrationale Angst vor der Privatisierung der Wasserversorgung stückchenweise abgemildert. Die CDU m?ge dabei doch einmal in Erw?gung ziehen, dass die von Unser Wasser Hamburg (UWH) vorgetragenen und von vielen Bürgern ?hnlich gesehenen Argumente gegen das Eindringen der reinen Kommerzwirtschaft in eine elementar wichtige Dienstleistung keine Gefühlsausbrüche sind. Sie sind vielmehr aus zahlreichen einschl?gigen Beobachtungen abgeleitet und beruhen auf einem anspruchsvolleren Staatsverst?ndnis, das sich nicht in ?konomischen Kategorien ersch?pft. Der Seitw?rtsschritt der CDU ?ndert allerdings den Tanz nicht wesentlich. Aus UWH-Sicht spricht vieles dafür, dass auf absehbare Zeit die HWW, wom?glich mit Teilen der HSE, erst einmal den Weg funktionaler Privatisierungen gehen sollen. Das hei?t, einzelne Betriebsteile würden zun?chst ?outgesourct“ und mit Betriebsführungs-vertr?gen privaten Dritten in die Hand gegeben. Gezielte Kostensenkungen durch Gehaltsdrückerei, Entlassungen und verminderten Investitionsaufwand werden dann als ?Erfolg“ der Privaten ausgegeben werden, der sich selbstredend durch materielle Privatisierungen noch zum Wohl der Stadt und der Kunden steigern lassen würde. Als Begleitmelodie ist ab 2006 der Lobpreis des ?Erfolgsmodells“ ?ffentlich-private Partnerschaften (?PP) (oft auch englisch public private partnership (PPP) genannt) zu erwarten. Bef?rdert wird diese Entwicklung durch das im September 2005 in Kraft getretene sogenannte ?PP-Beschleunigungsgesetz, das den alten Bundestag im Allparteienkonsens passierte. Formuliert haben dieses Gesetz übrigens mehr als 100 private Berater aus der Wirtschaft und gro?en Anwaltskanzleien, die an dem noch zu verteilenden gro?en ?ffentlichen Kuchen kr?ftig mitverdienen wollen. Wachsamkeit bleibt deshalb eine der ersten Bürgerpflichten. Unser Wasser Hamburg wird die Entwicklung in Hamburg weiter verfolgen. Teilen mit... 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Der heftige Wettbewerb von Ingenieurbüros und Consultingfirmen auf den internationalen M?rkten l?sst die Annahme, dort lie?en sich Auf-tr?ge mit gr??eren positiven Besch?ftigungsfolgen für den Gleichordnungskonzern ge-winnen, als leichtfertig erscheinen. Jedenfalls muss für solche Engagements der Grundsatz gelten, dass sich das wirtschaftliche Risiko nicht negativ auf die VerbraucherInnen auswirken darf. Andererseits kann UWH es der Kommunalpolitik nicht verdenken, wenn man mit zwei leis-tungsf?higen ?ffentlichen Unternehmen erst mal renommiert und rhetorisch einen Schluck über die Verh?ltnisse nimmt. Jedenfalls das wird keinen direkten Schaden anrichten. Hinsichtlich der neu zu gewinnenden Kunden im Norden, wobei in erster Linie Schleswig-Holstein gemeint sein dürfte, bleibt es bei einer Andeutung. Kunden gewinnen kann hei?en, Beratungsleistungen zu erbringen, die Betriebsführung über Konzessions-, das hei?t Dienst-leistungsvertr?ge zu übernehmen oder, noch weiter gehend, die Betriebsführung mit eigenen Investitionen zu erg?nzen oder die Versorgung mit Trinkwasser aus HWW-Wasser-werken zu übernehmen respektive das in einem noch nicht angeschlossenen Gebiet anfal-lende Abwasser in die Kl?rwerke der HSE überzuleiten. Neben der Vielzahl dabei auftauchender Einzelfragen stellen sich einige grunds?tzliche: – Dient das alles nur der Gewinnsteigerung? Was nützt dies den Wasserverbraucherinnen und -verbrauchern in Hamburg? – Wird hier nicht m?glicherweise ein Verdr?ngungswettbewerb zu Lasten kleiner Gemeinden oder von Wasser- und Abwasserverb?nde betrieben, wie er von den gro?en monopolitischen Privatkonzernen bereits seit einiger Zeit vorgemacht wird? Ist dies die Aufgabe ?ffentlicher Unternehmen, die sehr gewinntr?chtig bereits in ihrem angestammten Gebiet arbeiten? – Was bedeutet das für die langfristige lokale Strukturpolitik und die demokratische Ent-schei-dungsf?higkeit der kleinen Gemeinden und ihrer Bürgerinnen und Bürger? Wer definiert und beachtet deren Interessen? – Spielt bei solchen überlegungen überhaupt die wasserwirtschaftliche Sinnhaftigkeit oder fachliche Vertretbarkeit eine Rolle? Denn es ist unter dem Aspekt einer nachhaltigen, naturvertr?glichen und qualitativ hochwertigen Wasserversorgung nicht gleichgültig, wo und wie das Wasser (in Norddeutschland bislang fast ausschlie?lich Grundwasser) entnommen wird. Auch die bestm?gliche Behandlung und Einleitung von Abwasser geht über die Frage reiner Kundengewinnung hinaus. Darüber schweigen sich der auch für Umwelt zust?ndige Senator und seine Gesch?ftsführer aus. Teilen mit... 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Da in beiden Unternehmen betriebsbedingte Kündigungen vorerst ausgeschlos-sen sind, wird der Abbau durch Ausscheiden aus Altersgründen, natürliche Fluktuation und das vermehrte Angebot von Vorruhestandsregelungen erreicht werden, ohne dass die frei werden-den Stellen ersetzt werden dürften. Inzwischen w?chst die Einsicht, dass volkswirtschaftlich und für den Haushalt der Kommu-nen die Frühverrentung eine schlechte L?sung ist. In der ?ffentlichen Wirtschaft, deren politi-sche Lenker sich nicht selten so aufführen, als ob sie Kommunalbetriebe wie Konkurrenten auf dem Markt zu führen h?tten, nimmt die isolierte Gewinnbetrachtung zu. Effizienz, ein Lieblingsbegriff zeitgen?ssischen Wirtschaftens, schrumpft auf Kosten- und Gewinnbetrach-tung zusammen. Die deutsche Wasserwirtschaft verdankt ihren hohen Leistungsstand, der gesetzliche Vor-schriften vor allem in der Trinkwasserversorgung h?ufig überschreitet, gerade nicht dem Wettbewerbsdruck und dem Streben nach m?glichst schlanker Personal- und Kostenstruk-tur. Sie hat vielmehr den vorhandenen politischen und ?konomischen Spielraum dazu be-nutzt, ein für die Kunden sehr vorteilhaftes Leistungsniveau aufzubauen. Wer die Wasser-wirtschaft nicht kennt oder sie als eine Art von Business unter vielen anderen betrachtet, wird diesen Vorteil kaum achten. Er wird dann auch leicht bereit sein, ihn zu opfern. Das verbessert zwar die Bilanz, geht aber bald auf Kosten der Substanz. Im Personalsektor wird dies für die Kunden noch am wenigsten auffallen. Je tiefer die Personaleinschnitte in den technischen Bereich gehen, desto mehr wird sich die noch sehr gute Anlagenqualit?t insbe-sondere bei den Anlagen in Hamburg durch dann kaum vermeidbare Oberfl?chlichkeit und die Gew?hnung an Einsparungen als den obersten Ma?stab ausdünnen. Das gef?hrdet die Qualit?t der Trinkwasserversorgung und die Versorgungssicherheit. In diesem Zusammenhang wird gerne darauf verwiesen, dass sich der noch einigerma?en gute Personalbestand ja sehr leicht und gewinnsteigernd durch Beauftragung wom?glich billigerer Privatfirmen senken lasse. Nicht nur die Wasserwirtschaft zeigt, dass ?hauseige-nes“, auf lan-ger Erfahrung und engem Austausch zwischen den Mitarbeitern beruhendes Wissen eine we-sentliche Leistungsvoraussetzung ist. Wo es fehlt, das zeigen mittlerweile viele Beispiele, nimmt die Zahl der Fehler deutlich zu. Die Wasserwirtschaft, die Trinkwas-serversorgung voran, ist jedoch keine x-beliebige T?tigkeit, die ?auf Risiko gefahren“ werden sollte. (Nach der Teilprivatisierung in Berlin ist dies auch im Abwasserbereich zunehmend der Fall, wie BWB-Mitarbeiter best?tigen.) Selbst wenn, wie Funke meint, neue Auftr?ge den Personalschwund ausgleichen k?nnten, ist damit noch nicht die Frage beantwortet, wo eine noch tolerable Personalverknappung stattfin-den soll, kann und darf. Was ist im Verst?ndnis von Funke und Kollegen das ?Kernge-sch?ft“, in dem Mitarbeiter nicht mehr gebraucht werden? Teilen mit... Klick, um über Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Zum Teilen auf Google+ anklicken (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Tumblr zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Gef?llt mir: Gef?llt mir Lade … Informationen zur Privatisierung der Wasserwerke in Hamburg Warum setzen wir uns gegen einen (Teil-) Verkauf der Wasserwerke ein? Unsere ?ffentliche Wasserversorgung garantiert uns bislang Hohe Trinkwasserqualit?t bei günstigen und stabilen Preisen (z.Zt. 1,49 €/l3) Nachhaltige Nutzung und sorgsamen Schutz von Wasservorkommen Auf Dauer sichere Versorgung mit sehr gutem Trinkwasser Nur ?ffentliches Eigentum an den Wasserwerken und deren demokratische Kontrolle k?nnen sichern, dass dies so bleibt. Was ver?ndert sich, wenn die Wasserwerke in privaten Besitz übergehen? In Wasserwerken, die privatisiert oder teilprivatisiert wurden, stehen allein wirtschaftliche Gesichtspunkte im Vordergrund, soziale und ?kologische Aspekte werden nicht als Unternehmensaufgabe betrachtet. Beispiele aus Gro?britannien, aber auch aus deutschen St?dten zeigen: An erster Stelle steht dann der Gewinn und die Ausschüttung an die Anteilseigner Die Gesundheit der Bev?lkerung ist von untergeordneter Bedeutung Sparsamer Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser Trinkwasser ist nicht im Gesch?ftsinteresse Wasserqualit?t und Pflege der Quellen und Brunnen werden zu l?stigen Kosten Pflege und Erneuerung des Leitungssystems werden vernachl?ssigt mit der Folge einer Verschlechterung von Versorgungssicherheit und Wasserqualit?t Um Kosten zu sparen wird Personal abgebaut. Das schm?lert die Fachkompetenz und das zur Verfügung stehende know-how des Unternehmens und hat ebenfalls negative Auswirkungen auf Trinkwasserqualit?t und den vorsorgenden Gew?sserschutz. Warum befürchtet UWH eine Privatisierung der HWW? Im September 2003 gab Senator Peiner eine Liste der m?glicherweise zu privatisierenden Hamburger ?ffentlichen Unternehmen heraus. Bei den HWW ist nach dieser Liste eine Teilprivatisierung bis zu 49,9% vorgesehen. Eine Teilprivatisierung hat nach Erfahrungen aus anderen St?dten jedoch die gleiche Auswirkung wie eine Vollprivatisierung (s.o.) Ab 1.1.2005 ist vom Senat ein neuer Gesch?ftsführer für die HWW bestimmt worden. über Dr.-Ing. Michael Beckereit ist bekannt, dass er bereits für einen franz?sischen Wasserkonzern t?tig war und über Privatisierungserfahrungen im ostdeutschen Raum verfügt. Jede Stimme z?hlt! Die Volksgesetzgebung gibt es seit 1996 in Hamburg. Wir rechnen fest damit, dass die Hamburger Regierung und die Bürgerschaft den Willen des Volkes respektieren und umsetzen werden. Teilen mit... Klick, um über Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Zum Teilen auf Google+ anklicken (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Tumblr zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Gef?llt mir: Gef?llt mir Lade … Bürgerschaftsdebatte über Privatisierung der HWW Regierungskoalition drückt sich erneut um klare Stellungnahme In der Bürgerschaftsdebatte vom 21. Mai 2003 über den Antrag der GAL- und der SPD-Fraktion, im Hamburgischen Wassergesetz ein Privatisierungsverbot der ?ffentlichen Wasserversorgung festzuschreiben, hat sich der Senat erneut um eine Antwort über die Zukunft der HWW gedrückt. Damit wird eine seit Monaten betriebene Praxis fortgesetzt, das Parlament und die ?ffentlichkeit mit vorsichtigen Ankündigungen, halben Dementis und ausweichenden Floskeln über die Privatisierungsabsichten des Senats im Unklaren zu lassen und eine Diskussion zu unterlaufen. Bei einem zentralen Politikbereich wie dem Umgang mit ?ffentlichem Eigentum fordert die Volksinitiative gegen die Privatisierung der HWW ?UNSER-WASSER-HAMBURG“ den An-spruch der Bürger ein, die von der Regierung gew?hlten Kriterien zu kennen und überprüfen zu k?nnen. Das gilt insbesondere für den elementar wichtigen kommunalen Versorgungs-auftrag mit Trinkwasser. Bisher hat sich der Senat auch bei Kleinen Anfragen zu Verkaufsabsichten, zuletzt bei der-jenigen des FDP-Bürgerschaftsabgeordneten Rumpf (Bürgerschaftsdrucksache 17/2548), einer konkreten Stellungnahme selbst zu ?ffentlichen ?u?erungen von Senatsmitgliedern entzogen. In ihnen wurde mehrfach zumindest eine Teilprivatisierung der HWW nicht ausgeschlossen, so Interview?u?erungen der Senatoren Peiner und Rehaag. Solche ?u?erungen widersprechen bereits der Grundaussage des Senats in der Antwort auf die genannte Kleine Anfrage. Sinngem?? sei der Senat noch nicht damit befasst, nach welchen Kriterien die M?glichkeit und Notwendigkeit einer Privatisierung der HWW zu bewerten und zu entscheiden sei. Die vom Senat behauptete Zurückhaltung bis zum Sommer, wenn die Prüfkriterien für Privatisierungen vorgelegt werden sollen, h?lt einzelne Senatoren und Abgeordnete nicht von weitreichenden vorweggenommenen Wertungen ab. Sowohl die Abgeordneten Kruse und Freytag von der CDU als auch der Abgeordnete Lorkowski von der Schill-Partei erkl?rten in der Bürgerschaftsdebatte, ein Mehrheitsverkauf der Wasserwerke komme nicht in Frage. Daraus dürften erfahrungsgem?? drei Schlüsse zu ziehen sein. Erstens: Im Senat und in der Regierungskoalition wurde über einen m?glichen Verkauf der Hamburger Wasserwerke GmbH bereits geredet. Zweitens: Für einen Verkauf von mehr als 50 Prozent findet sich derzeit keine Mehrheit. Drittens: Per Umkehrschluss dr?ngt sich die Folgerung auf, dass der Senat einen Verkauf der Wasserwerke nicht ablehnt, weil er sonst dem Antrag auf Privatisierungsverbot h?tte problemlos zustimmen k?nnen. Das unseri?se Verwirrspiel seitens der Regierungskoalition setzte sich in Debatten-?u?erungen fort. Der Abgeordnete Kruse sprach hinsichtlich der Privatisierungsfrage von einer Scheindebatte, weil der Verkauf nicht anstehe, obwohl er selbst zu einer m?glichen Teilprivatisierung Stellung bezogen hatte. Der HWW- Aufsichtsratsvorsitzende Senator Rehaag schloss einen Verkauf der HWW lediglich aus Finanznot aus. Der FDP-Abgeordnete Rumpf stellte darüber hinaus die Frage, was dagegen spreche, ein gesundes Unternehmen (n?mlich die HWW) durch privates Kapital zu verst?rken. Diese Frage stellt man nicht, wenn die Privatisierung eine Scheindebatte w?re. Die Frage kann obendrein als originell bewertet werden, weil bis dato noch niemand behauptet hatte, die au?erordentlich investitions- und ertragsstarken Hamburger Wasserwerke bedürften des Kapitalzuflusses zur Gesch?ftsbesorgung. Originell ist auch die Vermutung, die Erl?se aus einem Verkauf der HWW würden nicht g?nzlich in den Haushalt der Stadt flie?en. Der Abgeordnete Kruse ordnete die ?u?erung einer SPD-Abgeordneten, es sei zu befürchten, dass gewinnorientierte Privatunternehmen die notwendigen Investitionen vernachl?ssigen würden, dem ?Lehrbuch Kapitalismus für Anf?nger“ zu. Ihm ist verborgen geblieben, dass in der 1989 privatisierten englischen Wasserversorgung rund ein Jahrzehnt lang genau so gehandelt wurde, bis die Regulierungsbeh?rde eingriff. ?hnliche Beispiele gibt es aus zahlreichen St?dten in Drittweltl?ndern mit teilprivatisierter Wasserversorgung. Die gew?hnliche Ahnungslosigkeit bewies auch Senator Rehaag mit der Bemerkung, die Parole ?Wasser sei keine Ware“, sei ?abgeschmackte Ausverkaufsrhetorik und billige Polemik, die Angst schüren solle“. Offenbar hat ihm niemand gesagt, dass die Feststellung, Wasser sei keine gew?hnliche Handelsware, im ersten Erw?gungsgrund der EG-Wasserrahmenrichtlinie, deren Bearbeitung in seine Zust?ndigkeit f?llt, als Leitsatz enthalten ist. Im übrigen zieht sich der Gedanke, Wasser nicht als Ware, sondern als schützens- und bewahrenswertes Erbe der Menschheit zu behandeln, durch immer mehr Erkl?rungen bedeutender Nichtregierungsorganisationen auf der ganzen Welt. Die Verarbeitung von Erfahrungen mit privaten Aneignungsstrategien im Wassersektor sollte in der Weltstadt Hamburg nicht mit Denkverboten beantwortet werden. Ein besonders dreister Versuch, sich der Diskussion zu entziehen, ist die verschiedentlich ge?u?erte Behauptung, die Debatte um eine Privatisierung der HWW komme zur Unzeit. In diesem Zusammenhang wurde angeführt, sie k?nne Verhandlungen st?ren, wom?glich den Verkaufserl?s drücken. Wenn es keine Verhandlungen g?be oder gegeben h?tte, k?nnen sie auch nicht gest?rt werden. Für die wenigen potentiellen Kaufinteressenten ist die Verkaufsm?glichkeit der HWW l?ngst kein Geheimnis mehr. Der eventuelle Kaufpreis wird ohnehin nicht ?ffentlich ausgehandelt. Schlie?lich hat der Senat selbst über den ?ffentlich ge?u?erten Gedanken, die HWW k?nnten sich das Aktienpaket der E.ON an der Gelsenwasser AG aneignen, Privatisierungsgerüchten Vorschub geleistet. Hamburgs Bürger dürfen erwarten, dass nicht nur im Weltsüsswasserjahr 2003, sondern grunds?tzlich mit der Wasserversorgung als Kernaufgabe kommunaler Dienstleistungen verantwortungsbewusst und intelligent umgegangen wird. Die Bürgerschaftsdebatte lie? davon auf manchen Seiten nicht viel erkennen. Wenigstens h?tte der Eindruck entstehen sollen, mehr Abgeordnete h?tten eine Ahnung davon, was sie bereit sind, zu verspielen. (Bezugnahmen und Zitate aus der Bürgerschaftssitzung nach Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost und taz Hamburg.) Teilen mit... Klick, um über Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Zum Teilen auf Google+ anklicken (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Tumblr zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Gef?llt mir: Gef?llt mir Lade … Der Senat will unsere Hamburger Wasserwerke verkaufen Verhindern Sie dies mit Ihrer Unterschrift! Denn: Trinkwasser geh?rt den Bürgern, nicht den Konzernen! Dies ist eine Begleitinformation zur Volksinitiative gegen die Privatisierung der Hamburger Wasserwerke Unsere ?ffentliche Wasserversorgung garantiert uns: ? Hohe Trinkwasserqualit?t, weit über den gesetzlichen Mindeststandards. ? Für die gebotene Leistung sehr günstige und stabile Preise. ? Vorsorgenden Schutz und nachhaltige Nutzung der Wasservorkommen. ? Langfristige Ausrichtung auf das Gemeinwohl. ? Auf Dauer sichere Versorgung und hohe Wasserqualit?t. ?ffentliches Eigentum und demokratische Kontrolle über die Wasserversorgung garantieren, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Dagegen bedeutet eine privatwirtschaftliche, kommerzielle Wasserversorgung: ? Wasser wird zur Ware. ? Die Wasserversorgung orientiert sich nicht mehr an unserer Gesundheit, sondern am Profit der Aktion?re. ? Hohe Wasserqualit?t und Umweltschutz werden zum l?stigen Kostenfaktor. ? Investitionen in die Pflege und Erneuerung von Rohrleitungen und Anlagen werden massiv abgebaut. ? Personalabbau schw?cht das Know-how den ordnungsgem??en Betrieb. ? Versprochene Preissenkungen sind ohne Qualit?tsverluste nicht machbar. Privatisierung schafft beim Trinkwasser keinen Wettbewerb. Wir Verbraucher würden von einem einzigen konkurrenzlosen Privatanbieter abh?ngig. Der Senat will mit Privatisierungsgewinnen kurzfristig L?cher im Haushalt stopfen. Damit verspielt er die zukünftigen Gestaltungsm?glichkeiten nicht nur in der Wasserwirtschaft. Wehren Sie sich deshalb gegen die Privatisierung der ?ffentlichen Wasserversorgung in Hamburg! Unterschreiben Sie für diese Volksinitiative! Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid sind in der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg verankerte Instrumente. Sie dienen der Beteiligung der Bürger an der Gesetzgebung und der politischen Willensbildung auf Gebieten, die der Zust?ndigkeit der Bürgerschaft unterliegen. Das ist beim Verkauf ?ffentlichen Verm?gens der Fall. Nutzen Sie Ihre Stimme, um die st?dtische Wasserversorgung vor dem drohenden Verkauf zu schützen! Die Initiatoren unserer Vorlage an den Senat sind: Jürgen Arnecke (Dipl. Volkswirt), Klaus Milewski (Arborist), Prof. Franziska van Offern (Hochschule für bildende Künste) Zu unserer Unterschriftenliste: Der Senat hat für solche Listen eine genaue Form festgelegt. Daran dürfen wir nichts ?ndern. Das ist schade, denn der zweite Punkt der vorgeschriebenen ?Erkl?rung“ verwirrt. Zum besseren Verst?ndnis: Der Entwurf unserer Vorlage steht im vollst?ndigen Wortlaut oben gross und fettgedruckt auf unserer Liste. Er lautet: ?Sind Sie dafür, das Hamburgs ?ffentliche Wasserversorgung weiterhin vollst?ndig Eigentum und unter uneingeschr?nkter Verfügung der Freien und Hansestadt Hamburg bleibt?“ So einfach ist das. übrigens: Unterschreiben darf nur, wer wahlberechtigt ist für die Hamburger Bürgerschaft. UNSER-WASSER-HAMBURG ist eine Gemeinschaftsaktion von: Attac-Hamburg, BUKO Agrar-Koordination, BUND-Hamburg, FIAN-Hamburg, Mieter helfen Mietern, Mieterverein zu Hamburg von 1890 r.V., NABUHamburg, Verbraucherzentrale Hamburg und von allen Hamburgern, die sich für eine ?ffentliche Wasserversorgung einsetzen. (Stand vom 14.2.03) Teilen mit... Klick, um über Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Zum Teilen auf Google+ anklicken (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Klick, um auf Tumblr zu teilen (Wird in neuem Fenster ge?ffnet) Gef?llt mir: Gef?llt mir Lade … · ? 2016 Unser Wasser Hamburg · Designed by Press Customizr · Powered by · %d Bloggern gef?llt das:

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